Aktivitäten in Deutschland

6. bis 10. Mai 2012

Aktionswoche "Rüstungsexporte – Zeit zum Aufschrei"

Als Mitträger des losen regionalen Netzwerks "Global bewegt!" RheinMain, möchten wir im Folgenden die im Mai anstehende Aktionswoche zum Thema "Rüstungsexporte" ankündigen. Während der Woche werden mit Hilfe verschiedener Medien über den starken Ausbau des Exports von Rüstungsgütern in Deutschland und der Welt und dessen Folgen informiert und zu Aktionen gegen diese Missstände aufgerufen.


Plakat Waffenexport

Rüstungsexporte – Zeit zum Aufschrei

Mainz, Mai 2012
Vom 6. bis 10. Mai findet an der Universität in Mainz die zweite Aktionswoche der Projektgruppe "Global bewegt!" RheinMain zum Thema Rüstungsexporte statt.

Der Aufschrei gegen den starken Ausbau des Exports von Rüstungsgütern in den letzten Jahren – Deutschland ist führend in Europa und drittgrößter Rüstungsexporteur weltweit – hat viele Gründe: Millionen von Verstümmelungsopfern, tausendfacher Tod, die Profitgier des militärisch-industriellen Komplexes und die durch Bindung von Haushaltsgeldern verursachten ‚Entwicklungshemmnisse’ in Ländern des globalen Südens.

Am 6. Mai beleuchtet der Studierendengottesdienst an der Katholischen Hochschulgemeinde in Mainz das Thema. Am 7. Mai startet unsere Aktionswoche mit einem Vortrag von Emanuel Matondo aus Angola zu den Auswirkungen von Waffenexporten ins südliche Afrika. Am 8. Mai findet im Senatssaal der Naturwissenschaftlichen Fakultät an der Johannes Gutenberg-Universität eine Podiumsdiskussion mit VertreterInnen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Bundesregierung statt. Der Mittwochabend (9.5.) ist für den Spielfilm "micmacs" reserviert, der in humoristisch-tragischer Form das Thema aufgreift. Abgeschlossen wird die Woche am 10.5. mit einem Aktionsworkshop, bei dem das erlangte Wissen Ausdruck in kreativen Protestformen (Straßentheater) findet.

Geplant ist zudem, während des "open-ohr"-Festivals über Pfingsten in Mainz die Aktion Aufschrei vorzustellen.

Hintergrundinformationen mit Zahlen und Zeugenberichten aus dem globalen Süden, Kampagnenzielen sowie Handlungsoptionen finden sich unter www.aufschrei-waffenhandel.de

Träger der Aktionswoche und Projektgruppe sind: Ev. Hochschulgemeinde Mainz, Hochschulgruppe „Global bewegt!”, IG Metall Jugend Mainz, DGB Rheinhessen-Nahe, Junge Menschen für Afrika, Kath. Hochschulgemeinde Mainz, MATI e.V. - Selbstbestimmte Dorfentwicklung in Bangladesch, Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar, pax christi im Bistum Limburg und im Bistum Mainz, Referat Weltmission/Frieden und Gerechtigkeit im Bistum Mainz.

In Kooperation mit
ELAN (Entwicklungspolitisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz), EPN (Entwicklungspolitisches Landesnetzwerk Hessen) und der „Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel”.

Kontakt und weitere Informationen in Kürze unter: www.pax-christi.de, www.oekumenisches-netz.de und www.facebook.com/pages/Projekt-und-Hochschulgruppe-Global-bewegt.



16. bis 20. April 2012

Aktionswoche „Ethical Fashion“ in Frankfurt

MATI ist Mitträger eines losen regionalen Netzwerks in RheinMain namens „Global bewegt!“, das im Mai in Mainz und voraussichtlich im November in Frankfurt eine Aktionswoche zum Thema Bekleidung organisiert. Dabei werden die Probleme rund um die Herstellung von Bekleidung, unter anderem in Bangladesch, erläutert und Konsumalternativen mit Expert_innen diskutiert.


Plakat Ethical Fashion FFM

Ethical Fashion
Sozial-ökologische Standards in der globalen Textilkette

Frankfurt, 16. bis 20. April 2012
Am 16. April startet eine Aktionswoche an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, der Fachhochschule Frankfurt sowie der Evangelischen- und Katholischen Hochschulgemeinde zur Problematik globaler Bekleidungsproduktion.

Seit zwei Jahrzehnten wissen wir um überlange Arbeitszeiten, Gewerkschaftsfeindlichkeit und Umweltskandale – es ist Zeit für Veränderungen bei der Herstellung unserer Kleidung. Die Aktionswoche in Frankfurt informiert und mobilisiert hierzu.

Die Ausstellung „Made In – Made By“ wird mit einer Vernissage im KHG-Saal auf dem Campus Westend (Siolistr. 7) am Montag, 16.04. um 18 Uhr eröffnet. Während der gesamten Woche bieten Dr. Ute Greifenstein, Beauftragte für Inlands- und Öffentlichkeitsarbeit bei Brot für die Welt im Zentrum Ökumene der EKHN, Dr. Gunter Volz, Pfarrer für gesellschaftliche Verantwortung im Dekanat Frankfurt-Mitte/Ost und Kathrin Schreivogl, Referentin für internationale Arbeit in der evangelischen Studierendengemeinde (ESG) der Uni Frankfurt, Interessierten (bes. Schulklassen) Führungen an. Im Anschluss der Ausstellungseröffnung präsentieren Studierende der Uni und FH Frankfurt Mode von Labels, die zu "fairen" Konditionen und unter der Beachtung von ökologischen Standards, Textilien herstellen.

Eine Podiumsdiskussion am 17.4. um 18 Uhr im ESG-Saal am Unicampus Westend (Siolistr.7) mit den prominentesten Köpfen auf diesem Gebiet wird die Inhalte beleuchten. Zunächst werden die sozialen und ökologischen Probleme entlang der globalen textilen Produktionskette skizziert. In der anschließenden Diskussion mit Alexandra Perschau (Gründerin von „Future for Cotton“), Christiane Schnura (Koordinatorin der Kampagne für Saubere Kleidung), und Sascha Klemz (zündstoff clothing) wird die Frage nach möglichen Konsumalternativen gestellt. Dominic Kloos, Autor der Studie „Sozial-ökologische Mode auf dem Prüfstand“, wird die Diskussion moderieren.

Am 18.4., 18.30 Uhr wird zudem der Dokumentarfilm „China Blue“ in der FH Frankfurt (Kleiststraße, Gebäude 2, Raum 303) gezeigt.

Weiter geht es am 19.4. um 16.00 Uhr im KHG-Saal (Campus Westend, Siolistr.7) mit einem Aktionsworkshop, der von Dr. Ute Greifenstein (Brot für die Welt/EKHN) geleitet wird. Hierbei werden kreative Kartons für eine Aktion auf der Zeil angefertigt.

Am 20.4. wird es um 16 Uhr eine Aktion auf der Zeil mit den am Vortag angefertigten Kartons geben.



2. bis 9. Mai 2011
Aktionswoche "Ethical Fashion"

MATI ist Mitträger eines losen regionalen Netzwerks in RheinMain namens „Global bewegt!“, das im Mai in Mainz und voraussichtlich im November in Frankfurt eine Aktionswoche zum Thema Bekleidung organisiert. Dabei werden die Probleme rund um die Herstellung von Bekleidung, unter anderem in Bangladesch, erläutert und Konsumalternativen mit Expert_innen diskutiert.


Plakat Ethical Fashion

Ethical Fashion
Sozial-ökologische Standards in der globalen Textilkette

Mainz, 2. bis 9. Mai 2011
Am 2. Mai startet eine Aktionswoche an der Johannes-Gutenberg-Universität und der Katholischen Hochschulgemeinde zur Problematik globaler Bekleidungsproduktion. Seit zwei Jahrzehnten wissen wir um überlange Arbeitszeiten, Gewerkschaftsfeindlichkeit und Umweltskandale – es ist Zeit für Veränderungen bei der Herstellung unserer Kleidung. Die Akti-onswoche in Mainz informiert und mobilisiert hierzu. Die Ausstellung „Made In – Made By“ wird mit einer Vernissage in der KHG-Kirche St. Albertus (Saarstr. 20) um 18 Uhr eröffnet. Dienstag und Donnerstag bietet der pax christi Friedensarbeiter und Autor der SÜDWIND-Studie „Sozialökologische Mode auf dem Prüfstand“ Interessierten (bes. Schulklassen) Führungen an. Eine Podiumsdiskussion am 3.5. um 19 Uhr im Senatssaal der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (7. Stock Naturwissenschaftliche Fakultät, Becherweg 21) mit den prominentesten Köpfen auf diesem Gebiet in Deutschland wird die Inhalte beleuchten. Dr. Kirsten Brodde (Journalistin und Autorin des Sachbuchs „Saubere Sachen“) wird zunächst die sozialen und ökologischen Probleme entlang der globalen textilen Produktionskette skizzieren. In der anschließenden Diskussion mit Christiane Schnura (Koordinatorin der Kampagne für Saubere Kleidung), Alexandra Perschau (Pestizid Aktionsnetzwerk) und einem Vertreter des Bekleidungseinzelhändlers „zündstoff“ aus Freiburg wird die Frage nach möglichen Konsumalternativen gestellt. Prof. Dr. Hamburger von der Universität Mainz wird die Diskussion moderieren. Am 4.5., 19 Uhr wird zudem der Dokumentarfilm „China Blue“ im Kulturcafé auf dem Campus gezeigt und am 9.5. ein „Politisches Aktionstheaterstück“ geprobt und umgesetzt. Ziel dieses bunten Bündnisses aus kirchlichen und kirchenfernen Gruppen, das sich fortan Projektgruppe „Global bewegt!“ RheinMain nennt, ist neben der Sensibilisierung vor allem die Mobilisierung gerade von jungen Erwachsenen für globalisierungskritische, umwelt- und friedenspolitische Themen in der Region. Weitere Themen wie Rüstungsexport, Rohstoffausbeutung etc. werden in Zukunft in unterschied-licher Form in Mainz und Frankfurt aufgegriffen. Um für Kontinuität auch unter den Studierenden zu sorgen, wird die Mainzer Hochschulgruppe „Global bewegt!“ gegründet. Träger der Aktionswoche: Projektgruppe „Global bewegt!“ RheinMain – dazu zählen pax christi Limburg und Mainz, KHG und ESG aus Mainz und Frankfurt, MATI-Selbstbestimmte Dorfentwicklung in Bangladesch, Junge Menschen für Afrika, Referat Weltmission/Frieden und Gerechtigkeit Bistum Mainz, Weltladen KHG Mainz, IG Metall Mainz-Worms und Frankfurt, Weltladen Unterwegs, DGB Rheinhessen-Nahe, Hochschulgruppe Kritische Geographie. In Kooperation mit ELAN (Entwicklungspolitisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz), EPN (Entwicklungspolitisches Landesnetzwerk Hessen) und der Kampagne für Saubere Kleidung. Weitere Informationen unter www.pax-christi.de.

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65031 Wiesbaden
Tel.: 0163 / 1940259 oder 0176 / 40100173
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